Eine Initiativbewerbung ist eine Bewerbung, die auf Eigeninitiative erfolgt. Es gibt keine Stellenausschreibung. So mancher allerdings hat genau so seinen Traumjob gefunden. Man geht eben nicht davon aus, was ist am Markt, sondern was will ICH, wo will ich hin und welcher Job ist mein persönlicher Traumjob. Warum nicht nach den Sternen greifen, wenn sie da sind?

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Im Normalfall recherchiert man für eine Initiativbewerbung im Internet, welche Firmen besonders geeignet sind, oder wo man gerne arbeiten würde. Auch Informationen von Freunden und Bekannten können hier für das Finden des zukünftigen Arbeitgebers hilfreich sein. Es kann aber auch sein, dass man im Laufe seines Berufslebens auf diese oder jene Firma gestoßen ist, bei der man gerne arbeiten würde. Man hat Mitarbeiter getroffen, war vom Betriebsklima beeindruckt oder findet einfach nur das Bürogebäude schön. Kurz: Bei einer Initiativbewerbung steht die Firma fest, aber es gibt kein offenes ausgeschriebenes Stellenangebot.

Nun macht man eine Initiativbewerbung. Diese kann schriftlich erfolgen oder indem man eine Führungsperson anspricht. Auch eine telefonische Initiativbewerbung ist möglich.

Die klassische Initiativbewerbung

Die klassische Methode ist es, ein Email zu schreiben. Hier setzt man seinen Lebenslauf dazu und schreibt, warum eine Arbeit dort so interessant sei. Auch für welche Qualifikationen man geeignet sei oder welchen Job man im Auge hat, sollte in dem Email stehen.

Nach ein paar Tagen kann das Unternehmen angerufen und nachfragt werden, ob die Bewerbung angekommen sei. Dann wird jemand sagen, wie es steht: "Zur Zeit kein Bedarf", oder "sehr interessant, machen wir einen Termin". Oder aber auch: "Wir halten uns Ihre Bewerbung in Evidenz. Vielleicht ergibt sich ein Job in dieser Art bei uns, dann werden wir wieder auf Sie zukommen."

Die Netzwerk-Methode

Man vernetzt sich in einem Netzwerk, zum Beispiel LinkedIn mit der Firma oder einem führenden Angestellten und lässt dort die Nachricht übermitteln, dass man an einem Job in diesem Unternehmen interessiert sei. Diese Art der Initiativbewerbung ist weniger konventionell, aber auch weniger seriös. Sie ist flockig und leicht.

Die Methode auf der Vernissage oder einem Kongress

Persönlich jemanden ansprechen, kommt immer gut an. Hier bleibt es eher unverbindlich, man lotet einmal die Gegebenheiten aus, bekommt eine Email-Adresse und kann dann dort die Bewerbung hinschicken. Der Vorteil dieser Variante ist, dass schon eine persönliche Kontaktaufnahme stattgefunden hat und aus diesem Grund eine persönliche Beziehung aufgebaut werden konnte.

Fehler, die vermieden werden sollten

Zu viel Druck aufbauen, bringt genau das Gegenteil. Es sollte also bei einer lockeren Kontakt-Anbahnung bleiben. Ansonsten wird man vielleicht auch als lästig abgetan.

Die Unterlagen, die per Email geschickt werden, müssen trotzdem perfekt sein. Hier geht es um Ihr persönliches Profil. Große Fehler bei diesen Unterlagen machen die positive Stimmung zu nichte. Andererseits: Eine Initiativbewerbung per Email kann auch leicht einfach weggeklickt werden. Wenn eine Firma niemanden braucht, wird sie wenig Zeit mit dem Ansehen der Unterlagen verbringen. Man sollte sich also auch darüber im Klaren sein, dass eine Initiativbewerbung immer nur von einem einzigen Klick entfernt ist: dem Lösch-Button.

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