So malt und zeichnet man einen Igel - mit dieser Anleitung und Vorlage können Kinder ganz schnell und einfach einen süßen Igel malen.

Igel malen für Kinder

Ein Igel ist nicht schwer zu zeichnen oder zu malen: einfach einen Kreis mit vier kleinen Beinchen malen, eine spize Nase und am Rücken viele, spitze Stacheln. Fertig ist der Igel!

Weitere Informationen über Igel

Man unterscheidet den Igel grundsätzlich in zwei Arten - den Braunbrustigel und den Weißbrustigel. Der lateinische Name ist Erinaceus europaeus. Im Durchschnitt wird ein solcher Igel sieben Jahre alt und wiegt zwischen 350 und 1500 Gramm.

Wenn man die Leute fragt, ob Igel zum Knuddeln sind oder ob man sich doch besser von ihnen fernhalten sollte, weiß jedoch jeder Bescheid. Lieber die Hände von ihm weglassen, denn sein besonderes Merkmal ist sein Stachelpanzer. Dieser dient zum Schutz, vor allem vor Feinden aus der Natur. Möchte man einem Igel in der Not helfen, dann bitte nur mit Handschuhen anfassen. Die Stacheln können sehr schmerzhaft sein. Ein Stachel ist eigentlich nur ein verhorntes Haar. Jeder Einzelne ist mit einem eigenen Muskel ausgestattet. Wenn sich der Igel bei Gefahr also zu einer Kugel zusammenrollt, ist dies ein großartiges Zusammenspiel vieler Muskeln. Denn ein Stachelpanzer besteht aus, sage und schreibe 6000 bis 8000 Stacheln.

Merkmale

Besondere Merkmale neben dem stacheligen Pelz sind, dass die Unterseite, also der Bauch, ohne Stacheln ist. Zudem hat das Stachelfell besondere Farben, nämlich braun, weiß und schwarz. Diese Farben tarnen die Kleinen sehr gut, sodass man sie im Wald oder Laub nicht direkt erkennen kann.

Solch ein kleiner Igel wird ca. 20 Zentimeter hoch und 30 Zentimeter lang. Also entspricht er ungefähr der Größe eines Kaninchens. Leider hat er auch viele Feinde in der Natur. Zu diesen zählen der Uhu, der Dachs, der Marder und der Fuchs.

Igel sind nachtaktiv und Einzelgänger. Sie haben feste Territorien, jedoch kein Territorialverhalten. Das heißt, kommt ein anderer Artgenosse um die Ecke, dann gehen sie sich aus dem Weg, anstatt sich gegenseitig anzugreifen.

Tagsüber schlafen die kleinen Tierchen dann in selbst gebauten Nestern. Diese bestehen oft aus Laub oder Ästen. In dem selbst gebauten Unterschlüpfen halten sie dann auch ihren Winterschlaf. Doch bevor sie diesen antreten, werden sie sich bis Mitte November ein Fettpolster anfressen. Dann kann der Winterschlaf kommen.

Am Liebsten fressen die kleinen Vierbeiner Insekten, Kleinvögel und deren Eier, Raupen, Schnecken, Mäuse, Spinnen und andere Wirbellose.

Ein Igel ist jedoch nicht von Anfang an so stachelig. Kleine Igel haben zwar auch schon den Stachelpanzer, doch dieser ist bei Babyigeln noch weich und nicht ausgehärtet. Deshalb sind kleine Igel auch so von anderen Wildtieren gefährdet.

Auch wir Menschen stellen oft unbewusst eine große Gefahr für den Igel dar. Der Mensch baut Straßen und Siedlungen. Dadurch wird der natürliche Raum, den Igel brauchen, genommen. Mauern und Zäune, die durch den Menschen zur Abgrenzung aufgestellt werden, grenzen auch den kleinen Stachelfreund aus. So können sie oft, andere Igelarten aus benachbarten Kreisen nicht wiedersehen. Jährlich kommen ca. eine halbe Millionen Igel, nur durch Autos, ums Leben. Durch Autos bedeutet, durch den Menschen.

Aber der Mensch kann auch etwas Gutes für den kleinen stacheligen Freund tun. Das Laub, welches im Herbst von den Bäumen in den Garten fällt, kann zusammengerecht und auf einem großen Haufen gesammelt werden. Hier findet der Igel einen geeigneten Unterschlupf für den Winter und zudem noch Nahrung. Trockenfutter für Katzen liebt er zudem.

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