Sie haben sich nun dazu entschieden, sich ein echtes Tattoo stechen zu lassen? Dann haben Sie eine große Auswahl an Motiven vor sich.

Ganz gleich, was Sie ausdrücken möchten, welchen Gefühlen Sie Platz geben wollen oder welches Portrait Ihr Liebstes ist, Sie werden bald Ihren Favorit finden. Die aktuellen Motive werden Ihnen hier vorgestellt. Zudem wird Ihnen erklärt, worauf Sie vor und nach der Tätowierung achten sollten und wie Sie Ihr frisches Tattoo pflegen.

Tattoo-Motive

Bei den Tattoos gibt es immer wieder neue Trends und Motive, die keiner mehr machen lässt. Eines der aktuellen Trends sind 3D-Tattos. Dazu werden Schattierungen geschickt gesetzt, und einige weiße Highlights hinzugefügt, sodass die Tätowierung täuschend echt aussieht. Als Nächstes gibt es für Reality Tattoos viel Nachfrage. Hierin dient ein Foto als Vorlage. Verewigen Sie Ihre Liebsten, Ihren Ehepartner, den Freund, die Freundin, ein Familienmitglied oder das Haustier – bei einem professionellen Tätowierer wird daraus ein Meisterwerk.

Danach sind auch White Ink Tattoos sehr gefragt. Diese Tätowierung wird auch Nicht-Tattoo genannt, da der Betrachter genau hinsehen muss, um das Motiv zu erkennen. Hier werden lediglich die Konturen des Tattoos aufgesetzt und zwar in weißer Farbe. White Ink Tattoos sind bei Stars derzeit topaktuell. Als nächstes gibt es die Aquarell Tattoos. Diese haben keine schwarzen Konturen und auch keine deckenden Farben. Vielmehr sehen diese aus, als hätte das Tattoo gerade ein Künstler mit Wasserfarben aufgemalt. Chinesische und japanische Schriftzeichen sind immer noch aktuell. Ebenfalls die Maori Tattoos und Sprüche Tattoos sind ein Dauerbrenner.

Was Sie vor und nach der Tätowierung beachten sollten

Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie auf ein paar Dinge vor und nach der Tätowierung achten. Sie sollten zunächst ausgeschlafen zum Termin erscheinen, denn bei Müdigkeit empfinden Sie Schmerzen stärker. Essen Sie vor dem Termin, damit Sie keine Kreislaufprobleme mit leerem Magen während des Termins bekommen. Einen Tag vor dem Termin dürfen Sie kein Alkohol, keine Drogen und nur wenig Kaffee zu sich nehmen, damit aus der Wunde nicht zu viel Blutserum austritt. Das würde den Tätowierungsvorgang erheblich erschweren.

Nehmen Sie zusätzlich Ihren Allergiepass mit zum Termin, da eventuell auf Ihre Allergien Rücksicht genommen werden muss. Außerdem dürfen Sie sich während einer Schwangerschaft nicht tätowieren lassen. Frühestens nach der Stillzeit ist das wieder angebracht. Falls Sie Hepatitis oder HIV haben, informieren Sie Ihren Tätowierer vorzeitig, damit dieser sich vorbereiten kann. Bei Diabetes, Epilepsie oder Hämophilie auf keinen Fall ein Tattoo machen lassen.

Neues Tatto richtig pflegen

Entfernen Sie erst nach zwei Stunden den Folienverband. Sollte sich unter dem Verband Farbe, Blut und Blutsekret befinden, machen Sie sich keine Sorgen, das ist normal. Waschen Sie die Stelle des Tattoos mit milder Seife und lauwarmem Wasser. Tupfen Sie die Stelle mit einem weichen Handtuch vorsichtig trocken und reiben Sie die Pflegesalbe oder Wundheilsalbe, die Ihnen Ihr Tätowierer empfohlen hat, dünn ein. Die nächsten vier Tage wechseln Sie morgens, mittags und abends immer den Folienverband aus Frischhaltefolie über dem Tattoo.

Ab dem fünften Tag lassen Sie die Folie weg und behandeln die wunde Stelle nur noch mit Salbe. Sollte sich die tätowierte Stelle entzünden, rot werden oder brennen, gehen Sie sofort zum Tätowierer. Zwei bis sechs Wochen nach der Tätowierung dürfen Sie nicht in die pralle Sonne und auch nicht ins Solarium. Da Tätowierungen sehr empfindlich gegenüber UV-Licht sind, sollten Sie vor einem Sonnenbad immer eine Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden. So erhält sich die Tätowierung besser. Wenn Sie alles richtig beachten, können Sie sich ab sofort über Ihr perfektes Tattoo freuen.